Ayotzinapa und der neue zivile Aufstand – „Es war der Staat!“

Der renommierte mexikanische Journalist Luis Hernánde Navarro kommt zu folgender Bewertung:

Die Regierungsstrategie, mit der Krise umzugehen, ist verheerend gewesen. Irrtum nach Irrtum. Jeder Schritt, den die Autoritäten gehen, bringt sie näher an den Rand des Abgrundes. Unfähig, die Natur des Bürgeraufstandes zu verstehen, dem sie sich gegenübersehen, haben sie auf billige politische Taschenspielertricks und plumpe Täuschungsmanöver zurückgegriffen. Sie setzen auf Zeitgewinn und hoffen auf ein Wunder. Die Ergebnisse sind immer negativer.

Die [mexikanische] Bundesregierung möchte eine „offizielle Darstellung“ und eine „juristische Wahrheit“ des Massakers konstruieren. Auf diese Weise will sie ihre Fahrlässigkeit und ihre Verantwortung bezüglich der Taten leugnen und sich vor möglichen internationalen Anklagen gegen die Regierung retten. Sie versucht zu verbergen, dass es sich um ein Staatsverbrechen und ein Verbrechen gegen die Menschheit handelte. Aber ihre „Erklärung“ ist voll von Auslassungen, Ungereimtheiten und Widersprüchen. Sie ist nicht glaubwürdig.

Der vollständige Artikel ist hier zu finden.

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